Futterproduktion

Löschen & Probenahme

Probe löschen

Der Lastwagen fährt in das Probengebäude des Herstellers der Kälbermilch hinein.
Der Fahrer öffnet die Klappen auf der Oberseite des Bulktransporters. Ein Mitarbeiter des Betriebs entnimmt einige Proben. Dabei wird mit einem langen Schlauch Pulver auf verschiedenen Höhen aufgesogen. Anschließend werden diese Proben gemischt und zur Untersuchung ins Labor gebracht. Der Lastwagen kann jetzt das Probengebäude verlassen, muss aber noch mit dem Löschen der Rohstoffe warten, bis das Labor die Genehmigung erteilt hat. Ein automatisiertes System sorgt schließlich für die Freigabe der Rohrleitung und die Löschung des Lastwagens.

Probenahme

Labor

Dieses Hightech-Labor stellt das Fundament der Lebensmittelsicherheit dar. Die Laboranten prüfen, ob die angebotenen Rohstoffe den Anforderungen zur Herstellung des Kälbermilchpulvers gerecht werden. Außerdem entnehmen sie jede halbe Stunde Proben aus der Produktion, und an vorher festgesetzten Zeitpunkten testen sie das Endprodukt. Ferner kontrollieren die Laboranten die Qualität des Rohfutters, das die Kälberhalter ihren Tieren vorsetzen. Sogar das Trinkwasser der Kälber wird regelmäßig analysiert, um sicherzugehen, dass es bedenkenlos verwendet werden kann. All diese Kontrollen und Labortests sind äußerst wichtig, da die Qualität des Kälberfutters letztlich über die Qualität des Kalbsfleisches entscheidet.

Probe

Alle Proben erhalten einen einmaligen Code, der für eine sorgfältige Registrierung wichtig ist. Es gibt einen großen Vorrat an Proben von Rohstoffen und Endprodukten. Die maximale Aufbewahrungsfrist beträgt 9 Monate. Falls in diesem Zeitraum unerwartete Probleme mit dem Futter auftreten sollten, dann ist die Ursache meist schnell zu ermitteln. Wenn nötig, führt ein anderes, unabhängiges Labor Gegen-Analysen des gelagerten Probenmaterials durch. 
Denn wenn es um die Sicherheit des Fleisches geht, überlässt die Kalbfleischbranche nichts dem Zufall.

Tests

Die Geräte zur Durchführung der Tests, über die die Labors verfügen, sind auf dem neuesten Stand der Technik. Dieses Gerät misst die Menge der Mineralien im Futter. Zu den Mineralien gehören z. B. Eisen, Zink, Kupfer, Magnesium und Kalium. Allesamt wichtige Nährstoffe, die das Kalb zum Wachsen benötigt. 
Die Labors führen auch Untersuchungen in Bezug auf die Qualität des Rohfutters durch, mit dem die Kälber neben der Kälbermilch gefüttert werden. Und sie überwachen die Qualität des Trinkwassers für die Tiere.
Hochwertiges und einwandfreies Futter ist nicht nur für die artgerechte Tierhaltung, sondern auch für die Lebensmittelsicherheit von entscheidender Bedeutung.

Entladestation & Leitungsstraßen

Löschplatz

Die Herstellung von Kälbermilch der Spitzenqualität beginnt bei der Qualität der Rohstoffe. Magermilch- und Molkepulver stellen die wichtigsten Zutaten dar.<br/>Alle Rohstoffe, die im Produktionsbetrieb verwendet werden, müssen strikten Normen genügen. Sicher und sauber: Das sind die entscheidenden Werte.<br/>Wenn ein Lastwagen mit Rohstoffen den Löschplatz erreicht hat, werden zunächst Proben entnommen. Erst nachdem das Labor grünes Licht gegeben hat, darf der Fahrer mit dem Ausladen anfangen. Dann werden die Rohstoffe in ein geschlossenes Produktionssystem aufgenommen. Dadurch wird sichergestellt, dass nur zuvor genehmigte Rohstoffe in der Kälbermilch verarbeitet werden. Hiermit erhält man ein sicheres Endprodukt von konstanter Qualität

 

Leitungsstraßen

Ein ausgeklügeltes System von Rohrleitungen sorgt dafür, dass die Rohstoffe der Lastwagen im richtigen Silo landen. Für jede Ladung gibt es stets einen gesonderten Lagerplatz. Der Computer bestimmt, welcher Stoff sich in welchem Silo befindet. So können die Mitarbeiter des Rezeptraums gezielt den Rohstoff abrufen, der zur Zubereitung einer bestimmten Sorte Kälbermilch benötigt wird. Computergesteuerte Mischmaschinen garantieren die konstante Zusammenstellung des Endproduktes.

Produktionsbereich

Produktionsbereich Boden 4

Der Produktionsprozess verläuft buchstäblich vertikal; er misst nämlich 16 Meter von oben nach unten.
Die Mitarbeiter im Rezeptraum entscheiden, wie viel Pulver sie aus welchem Silo benötigen. Durch ein Röhrensystem fließen die Ströme in der Mischmaschine zusammen. Von hier aus fällt die Mischung 8 Meter weit hinunter. Eine Art Ventilator bläst von unten Luft in die Maschine, so dass die Pulverkörnchen langsam hinunterpurzeln. Im Fallen kommen sie mit warmem Fett in Berührung, das von den Seiten hinzuströmt und die Pulverkörnchen regelrecht einpackt. So entsteht Kälbermilchpulver, das genau die richtigen Zutaten enthält, um ein gedeihliches Wachstum der Tiere zu ermöglichen und sie zugleich rundum gesund zu erhalten.

Produktionsbereich Boden 3

Dieses Gerät sorgt dafür, dass dem Pulver warmes Fett zugeführt wird. Durch die kleinen Ausgänge und die große Anzahl kleiner Schläuche vernebelt es in der Mischmaschine. Die Fettzufuhr erfordert große Präzision. Denn die Menge darf weder zu groß noch zu klein sein. Um die Zusammenstellung des Endproduktes, die Kälbermilch, sorgfältig zu überwachen, entnehmen die Mitarbeiter des Rezeptraums zweimal pro Stunde eine Probe. Im Labor findet dann die Analyse statt.

Die Hersteller der Kälbermilch tun alles, was in ihren Kräften steht, um ausgewogenes und nachhaltiges Futter auf den Markt zu bringen. Dies gewährleistet Gesundheit und Wohlbefinden der Kälber und trägt zugleich zur Erzeugung eines sicheren Lebensmittels für den Verbraucher bei.

Produktionsbereich Boden 2

Die Mischmaschine ist 16 Meter hoch und somit auf verschiedenen Stockwerken zugänglich. Das ist nicht nur praktisch für die Instandhaltung, sondern erleichtert auch die Entnahme von Proben. Dies kann auf verschiedenen Höhen geschehen, also in allen möglichen Stadien des Produktionsprozesses.

Produktionsbereich Boden 1

Wenn das Magermilchpulver, das Molkepulver und die Fette gut vermischt sind, wird erneut ein Labortest durchgeführt. Fällt dieser positiv aus, dann wird die trockene Kälbermilch durch das Röhrensystem zu den großen Lagersilos transportiert. Bulktransporter bringen sie zu den Kälberhaltungsbetrieben. Oder sie wird in sogenannten Big Bags an Kunden im ganzen Land geliefert.

Rezeptraum

Dies ist das Herz des Produktionsbereichs. Denn hier im Rezeptraum rufen die Mitarbeiter die verschiedenen Rohstoffe ab und dirigieren sie zur Mischmaschine. Sie steuern und überwachen den Produktionsprozess über Monitore. So sind sie in jeder Sekunde in der Lage, genau zu verfolgen, wie viel Kilo welches Rohstoffs sich in welchem Silo befindet und was in der Mischmaschine geschieht. Auch der gesamte Entstehungsprozess der Rohstoffe ist auf diese Weise verfügbar.

Bulktransport

Bulktransport

Bulktransporter verladen das Kälbermilchpulver aus den Lagersilos und transportieren es zu den Kälberhaltungsbetrieben. Vor Beginn des Transports untersucht das Labor noch einmal eine Endprobe. Wenn diese in Ordnung ist, darf der Lastwagen abfahren. Sollte sie jedoch nicht einwandfrei sein, dann blockiert der Hersteller die Ladung und lässt die trockene Kälbermilch vernichten. Die Probe und das Ergebnis werden 9 Monate lang aufbewahrt. Auf diese Weise leisten die Hersteller des Kälbermilchpulvers einen entscheidenden Beitrag zur Produktion von nachhaltigem und sicherem Kalbfleisch.

Transport

Schüttgut-LKWs bringen das Kälbermilchpulver in die Lagersilos des Kälbermastbetriebes. Der Bauer gibt es dann in die Mischmaschine. Er bereitet es mit warmem Wasser zu und verfüttert es dann an die Kälber.

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